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Ich wusste gar nicht, dass der FLughafen in Madrid so gross ist. Es gibt lange Gaenge und ich fand es erst lustig, dass auf den WEgweisern, die zu anderen BEreichen des Flghafens fuehren, Angben wie "25 min" (fuer den Fussweg dahin) standen. Als ich den Pfeilen folgte und dann vor einer flughafeneigenen U-Bahn stand, kam ich mir etwas hinterweltlerisch vor... DAs ist jetzt schon 2 Tage her. Von Madrid aus ging es dann weiter nach Buenos Aires, wo ich gerade bin. Buenos Aires? Nicht Bolivien? Nein, denn ich werde, bevor ich mich hier in die Berge Boliviens aufmache, noch eine Zeit mit 2 (Lutz und Jochen)Freunden durch Argentinien reisen (das GEld dafuer habe ich zum Abitur bekommen).

..Der FLug nach Argentinien war auch recht interessant: Die LAndschaft Brasiliens ueber die ich geflogen bin unterschied sich - von so weit oben betrachtet, am Anfang ncht so sehr von der europaeischen, aber irgendwann tauchten riesige grune Flaechen auf, durch die sich sehr duenne, oft schurgerade Linien zogen. Einige zeit spaeter wird die Urwaldlandschaft von Feldern unterbrochen, die verglichen mit den europaischen, ziemlich gigantisch sein muessen.

Der Hoehepunkt des Flugs war aber definitiv der LAndanflug auf Buenos Aires: Gegen 8 Uhr Ortszeit ist es hier schon dunkelm denn hier auf der Suedhalbkugel ist ja momentan WInter. Und waehrend es in den GEbieten Uruguays, de fuer mich vor B.A. lagen, nur ab und zu kleine erleuchtete Stellen zu sehen gab, war B.A. ein riesiges Lichtermeer. DIe riesige Stadt (16 Millionen Einwohner), dessen STrassen als gleichfoermiges Gitternetz angeordnet sind, leuchtete und blinkte ueberall.

 Einer der beiden Freunde(Lutz), mit denen ich hier reisen werde, hat die 11 KLasse in Argentinien verbracht, deshalb koennen wir hier in Buenos Aires(und bei den naechsten STationen unserer reise) bei freunden von ihm wohnen. Es sind alles wirklich sehr nette Leute hier, mit unserer GAstgeberin Karolina sind wir schon  ein wenig durch die Stadt  gelaufen  ( dieses gitterstrassennetz ist uebrigens eher verwirrend als uebersichtlich, irgendwie sieht alles sehr aehnlich aus) und haben haben mit vielen freundlichen offenen, interessierten und einfach sehr netten leuten die abende verbracht. Ich habe zwar noch einige verstaendisprobleme, die aber irgendwie immer zu ueberwinden sind...

Buenos Aires gefaellt mir, es laueft einiges anders, anderes ist recht europaiesch.

Hier faengt gleich das Fianle des Suedamerika-Fussball-Cups  (von dem ich gar nichts wusste) statt: Argentinen- Brasilien.

 Viele Gruesse nach Europa, ich bin sehr gespannt auf alles: Die weitere Argentinienreise, Boliven, das Projekt Sariry, und darauf, wie ihr euch veraendert habt in einem JAhr...

 

 

15.7.07 22:02


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in meinem pass gibt es 34 seiten fuer "visas und sichtvermerke" also die seiten, so man stempel hinbekommt, wenn man irgendwo ( ausserhalb der eu) ein und ausreist. um die anzahl der leeren seiten zu verringern, waren wir in die letzten tage in uruguay.

uruguay liegt, wenn man sich das auf der karte anguckt, buenos aires quasi gegenueber. von uns konnte sich aber niemand irgendiwe richtig was drunter vorstellen, deswegen lag es im doppelten sinne nahe, nach uruguay zu fahren. also sind wir von buenos aires aus per bus nach montevideo gefahren.  von beosnderen sehenswuerdigkeiten wussten wir nichts und haben auch nichts herausbekommen, muss ja auch nicht sein. montevideo ist einfach sehr nett und irgendwie sehr entspannt. wir haben in einer art jugendherberge gewohnt und da auch nette leute kennengernt ( z.b. einen spanier, der gerade in feuerland war und quasi auf dem weg nach bolivien ist um dort in einem sozialen projekt mit kindern zu arbeiten...).

von montevideo aus sind wir ins landesinnere gefahren. auf dem weg dorthin gab ziemlich kleine doerfchen, eine huegelige landschaft, die gleichzeit oede  und doch irgendwie interessant war, und ein paar palmen und kakteen zu sehen. unser ziel war ein dorf namens "paso de los torros". dort habe wir ein billiges appartment gemietet.die palmen und kakteen passten nicht so ganz zu den temperaturen, es war zuemlich kalt. unsere vermieterin meinte das es der kaelteste winter seit langem in uruguay waere.

irgendwie hat man den eindruck, dass uruguaz ein sehr entwpanntes land ist*. am deutlichsten kann man bemerkt man das, wenn auf der hauptstrasse des dorfes autos mit schrittgeschwindugkeit und darunter fahren. auch wenn die naechsten 3 autos sich dieser geschwindigkeit anpassen mussen, kommt niemand auf die idee zu hupen. statt dessen giessen sich die fahrer lieber noch einen matetee ( der uebriogens in ganz lateinamerika sehr verbreitet ist) auf.,..

nach 2 tagen, in denen wir im dorf herumgelaufen sind, was wirklich sehr nett war, haben wir uns auf den weg zurueck nach buenos aires gemacht.

jetzt sind wir hier und werden heute abend den bus nach comodoro nehmen, eine stadt im sueden argentiniens, in der lutz frueher gewohnt hat und daher viele leute kennt. von dort aus werden wir weiter nach feuerland fahren...

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*das ist so eine sache mit den nationalstaaten und ihrem image. eine sache, ueber die man uebrigens gut bei langen busfahrten nachdenken kann. an uruguay  hat es sich fuer mich irgendwie sehr gezeigt, dass man unterbusst sich ein bild von einem land "als land " zu produzieren, ohne dass ich das eigentlich will, denn es ist natuerlich (haufig? ) ziemlicher bloedsinn einem land oder einer nation eine verhaltenseigenschaft zuzuordnen. schliesslich ist ein land ja eine ziemlich zufaellige einteilung. oder manchmal auch nicht, auf jeden fall voller ausnahmen und niemand kann etwas dafuer, in welchem land er jetzt zufaellig geboren wurde...waehrend ich das hier schreibe, werde ich mir in vieler hinsicht unsicher. ich meine viele unterschiede sind offensichtlich und was ist mit der deutschen mehrheitsgesellschaft?....wie auch immer hier muss ich noch denken

24.7.07 18:59





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