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der plasiksack bei den fuessen der leute, die neben uns sitzen bewegt sich ein bischen. ansonsten machen sich die huehner nicht sonderlich bemerklich, obwohl es darin sehr warm sein muss. zwischen uns, im gang, sitzt ein mann mit einem schlafendem kind im schoss und eine chola, eine traditonell gekleidete frau - wobei sich die traditionelle kleidung hier unten - auch temperaturbedingt - von der des hochlands unterscheidet.

jan und ich sind aus la paz nach cohabamba gefahren, auf dem weg zu einer schiffstour. cochabamba ist schoen. schoen tief (2.500m u.NN), schoen warm, und eindach angenehm anders zum hochland. auch die leute sind anders hier, so bildet man es sich wenigstens ein. in cocha sind wir vor 2h in diesen bus gestiegen, der in 5 h in einem dorf ankommen soll, dessen namen ich nicht weiss, von wo aus es aber ein kollektivtaxi nach puerto villaroel, dem hafendorf am fluss, wo wir hinwollen, geben soll. sagt der busfahrer.

die landschaft veraendert sich. aus dem in vergleich zu zu la paz schon mal eine ganze ecke grueneren chochabamba fahren wir durch immernoch ein bischen lehmige huegel und berge in immer gruenere huegel und berge. jan ist eingeschlafen, ich hoere musik.

die landschaft ist mittlerweile ueppig gruen. palmen, baeume, gestruepp - wie ein grosses gewaechshaus oder so....die strecke wechselt von asphalt zu staubstrasse. die vegetation am wegesrand ist vom aufgewirbelten staub bedeckt. dannn tauchen zu beiden seiten der strasse kleine, gutbestueckte laeden auf, der bus haelt, drogenkontrolle.  nach 10 min geht es weiter, das gruen wird immer dicker, farn, buschwerk, lianenbehangene baeume. immer weiter bergab. die strasse schein gefaehrlicher als sie aussieht, jan hat auf seiner seite in schon ueber 100 kreuze am wegesrand gezaehlt.

es gibt tatsaechlich ein taxi, alles ist ganz einfach, wie hauefig. die strasse ist asphlatiert, der fahrer dreht die musik auf. der mann, der im kofferraum mitfaehrt, kriegt es hin, gleichzeitig ein bein aus der geoeffnete kofferraumklappe baumeln zu lassen ( bei 110 kmH), coca zu kauen und mich anzugrinsen. coolste sau des tages.
platz 2 wird der kaptiaen machen. es liegt naemlich tatsaechlich ein transportschiff im hafen, das nach trinidad gehen soll. ich gehe hin und frag den kaeptn ( in badehose), ob wir mitfahren koennen, was das koste. 300 pro person. "kann man das  reduzieren auf 500 fuer uns beide?" "kann man."

am naechsten nachmittag geht es wahrscheinlich los, am uebernaechsten in echt. bis dahin bleiben wir in dem dschungelkaff puerto villaroel, einer der entspanntetsten orte, wo gibt, wuerd ich behaupten. eine nette fahrt auf dem schiff dann. wir fahren 6 tage durch den urwald, schlafen in haengematten, man kann manchmal rosa flussdelfine sehen, zwischendurch auch ein krokodil, papageien und einige schildkroeten. und es gibt viel leckeren, frisch gefangenen fisch.


so. bis dahin. wie gesagt bin ich letzten monat mit jan rumgereist, nach beschriebener tour auch noch ein bischen im hochland, salzse, sucre und titicacasee. alles sehr nett gewesen. jetzt arbeite ich wieder. auch sehr nett. war sehr schoen, die kinder nach der zeit wiederzusehen. naechstes wochenende kommt mich meine mutter besuchen.

leider neigt es sich alles dem ende. ende des monats flieg ich zurueck... 

8.6.08 15:58
 


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